Werkleitung auf Zeit für Produktionsstandorte der keramischen Industrie
Wenn eine Führungsposition unbesetzt ist, ein Werk seine Zahlen nicht erreicht oder ein Standort in die Krise gerät, übernehme ich kurzfristig operative Verantwortung – als Plant Manager, Werkleiter, Operations Manager oder COO.
Nicht beratend von außen, sondern in der Linie: mit Weisungsbefugnis, Ergebnisverantwortung und einem klaren Auftrag.
- Einsatzbereit innerhalb von 1–2 Wochen
- 30+ Jahre internationale Industrie- und Führungserfahrung in Keramik & Feuerfest
- Europa · USA · Mexiko
Verfügbarkeit
1–2 Wochen
Mandatsdauer
3–12 Monate
Rollen
Werkleitung bis COO
Einsatzgebiet
Europa · USA · Mexiko
Führung, die sofort wirkt – nicht erst nach der Einarbeitung
Das übernehme ich
- Disziplinarische Führung des Werksteams
- Ergebnis- und Budgetverantwortung
- Entscheidungen in Produktion und Technik
- Reporting an Geschäftsführung und Gesellschafter
- Aufbau tragfähiger Strukturen für die Zeit danach
Das ist es ausdrücklich nicht
- Konzeptpapiere ohne Umsetzungsverantwortung
- Analyse ohne Entscheidungsbefugnis
- Ein Team aus Junior-Beratern vor Ort
- Abhängigkeit, die über das Mandat hinaus bestehen bleibt
Wann ein Interim Manager der schnellste Weg ist
Die Auslöser sind unterschiedlich, das Muster ist ähnlich: Es fehlt an Führungskapazität genau dort, wo die Ergebnisse entstehen – im Werk.
Vakante Werkleitung
Ein Standort steht ohne Führung da – durch Kündigung, Krankheit oder einen Wechsel, der länger dauert als geplant.
Produktionskrise
Ausschuss, Stillstände oder Qualitätsprobleme gefährden Lieferfähigkeit und Kundenbeziehungen.
Ergebnisdruck
Herstellkosten und Energieverbrauch laufen aus dem Ruder, das Werk verfehlt seine Budgetziele deutlich.
Turnaround & Restrukturierung
Ein Standort muss neu aufgestellt werden – organisatorisch, technisch und wirtschaftlich, oft unter Zeitdruck.
Restrukturierung & Werksschließung
Wenn ein Standort wirtschaftlich nicht mehr tragfähig ist, unterstütze ich von der technischen und wirtschaftlichen Bewertung verschiedener Szenarien bis zur operativen Umsetzung – einschließlich Produktionsverlagerung, Personalmaßnahmen, Demontage und Standortübergabe bzw. Verkauf.
Standortbewertung & strategische Entscheidung
Wenn über Investition, Restrukturierung, Verlagerung oder Schließung entschieden werden muss, liefere ich eine belastbare technische und operative Bewertung als Entscheidungsgrundlage.
Vielfältig einsetzbar, genau auf Ihre Situation zugeschnitten
Je nach Auftrag übernehme ich unterschiedliche Rollen – gemeinsam ist ihnen, dass sie mit echter Verantwortung verbunden sind.
Werkleiter / Plant Manager
Gesamtverantwortung für einen Produktionsstandort inklusive Produktion, Technik, Qualität und Instandhaltung.
Operations Manager
Steuerung mehrerer Werke oder Produktionsbereiche mit Fokus auf Leistung, Kosten und Lieferperformance.
COO / Geschäftsführer Technik
Operative Gesamtverantwortung auf Geschäftsführungsebene, inklusive Investitions- und Strategiethemen.
Projektleiter Turnaround
Führung zeitlich befristeter Sanierungs-, Verlagerungs- oder Transformationsprojekte mit klarem Zielbild.
Vier Phasen vom ersten Tag bis zur Übergabe
Jedes Mandat folgt derselben Logik: erst verstehen, dann stabilisieren, dann verbessern – und am Ende so übergeben, dass es ohne mich weiterläuft.
Analyse vor Ort
Ich verschaffe mir ein ungefiltertes Bild von Anlagen, Prozessen, Zahlen und Team.
- Shopfloor-Begehung
- KPI- und Kostenanalyse
- Gespräche mit Schlüsselpersonen
Stabilisieren
Zuerst werden die kritischen operativen Themen stabilisiert: Lieferfähigkeit, Qualität, Kosten und Führung kommen wieder unter Kontrolle.
- Sofortmaßnahmen
- Klare Verantwortlichkeiten
- Tägliche Steuerung
Verbessern
Auf stabiler Basis folgen die strukturellen Themen mit messbarem Ergebnisbeitrag.
- Maßnahmenprogramm
- OEE & Kostensenkung
- Shopfloor Management
Übergeben
Das Werk läuft weiter – mit einem eingearbeiteten Nachfolger und dokumentierten Standards.
- Nachfolger einarbeiten
- Standards dokumentieren
- Wirksamkeit prüfen
Messbare Ergebnisse aus internationaler Werk- und Operations-Verantwortung
Auszug aus abgeschlossenen Einsätzen. Namen der Auftraggeber nenne ich aus Vertraulichkeitsgründen nicht – gerne aber im persönlichen Gespräch, soweit freigegeben.
Analyse der Kostenstruktur, Einführung von KPI-Steuerung und Optimierung der Produktionsprozesse.
Entwicklung eines Maßnahmenprogramms zur nachhaltigen Senkung der Produktionskosten.
Spürbare und umfassende Optimierung von Trocknungsprozessen sowie Standardisierung der Abläufe.
Technische und organisatorische Analyse mit konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.
Ausgewählte Ergebnisse aus internationalen Führungs- und Interims-/Operations-Verantwortungen. Details und Kontext im persönlichen Gespräch.
Branchentiefe statt Methodenkoffer
Interim Manager gibt es viele. Entscheidend ist, ob jemand die Prozesse und Fallstricke einer keramischen Produktion wirklich kennt – oder sie sich erst erklären lässt.
30+ Jahre internationale Industrieerfahrung
Verantwortung als COO, Board Member, Hub Director, Plant Manager und Geschäftsführer – ausschließlich in produzierenden Unternehmen.
Technik und Führung in einer Person
Trocknung, Brand, Aufbereitung, Instandhaltung: Ich diskutiere mit der Technik auf Augenhöhe und entscheide trotzdem betriebswirtschaftlich.
Belastbares Bild in zwei Wochen
Kein monatelanges Onboarding: Nach der ersten Analysephase liegt eine priorisierte Maßnahmenliste auf dem Tisch.
Teams, die mitziehen
Veränderung gelingt über die Menschen im Werk. Ich führe direkt am Shopfloor statt aus dem Besprechungsraum.
International einsetzbar
Langjährige Verantwortung für Standorte in Europa, den USA und Mexiko – inklusive interkultureller Führung.
Wirkung über das Mandat hinaus
Mein Anspruch ist erfüllt, wenn das Werk die Verbesserungen aus eigener Kraft fortführt.
Vor Ort dort, wo produziert wird
Operative Verantwortung lässt sich nicht aus der Distanz wahrnehmen. Der Schwerpunkt liegt daher am Produktionsstandort – Reisebereitschaft und Wohnsitz vor Ort sind für mich selbstverständlicher Teil des Mandats.
Deutschland
Kurzfristige Anreise zu Werken im gesamten Bundesgebiet, mit Schwerpunkt auf den keramischen Industrieregionen.
Bayern · Baden-Württemberg · Hessen · Rheinland-Pfalz · Nordrhein-Westfalen · Thüringen · Sachsen
Europa
Mandate in europäischen Produktionsverbünden, auch mit Verantwortung für mehrere Standorte gleichzeitig.
Österreich · Schweiz · Italien · Frankreich · Spanien · Polen · Tschechien · Benelux
USA & Mexiko
Langjährige Erfahrung mit nordamerikanischen Standorten und interkultureller Führung internationaler Teams.
USA · Mexiko · Projektarbeit in englischer und spanischer Arbeitsumgebung
Sie sitzen außerhalb dieser Regionen? Sprechen Sie mich trotzdem an – bei passender Aufgabenstellung sind auch Einsätze in weiteren Ländern möglich.
Ihr Werk braucht kurzfristig Führung?
Schildern Sie mir die Ausgangslage – im vertraulichen Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, ob ein Interim-Einsatz der richtige Weg ist und wie schnell er starten kann.
- COO · Board Member · Interim Manager
- Internationale Projekte in Europa, USA & Mexiko
- Vertrauliches Erstgespräch
Ceramic Operation Consulting
Andreas Girschik
Rötherstr. 8
65553 Limburg
Häufige Fragen zum Interim Management
Die Punkte, die Auftraggeber vor der Beauftragung am häufigsten klären möchten.
Wie schnell können Sie ein Interim-Mandat übernehmen?
In dringenden Fällen ist ein Einsatzbeginn innerhalb von ein bis zwei Wochen möglich, abhängig von der aktuellen Auslastung. Bei einer akut vakanten Werkleitung lohnt sich der direkte Anruf – dann klären wir die Verfügbarkeit sofort.
Wie lange dauert ein typisches Mandat?
Die meisten Einsätze laufen über drei bis zwölf Monate. Kürzere Mandate eignen sich für klar abgegrenzte Aufgaben wie eine Werksbewertung oder ein Stabilisierungsprogramm, längere für Turnaround- und Transformationsprojekte mit struktureller Wirkung.
Worin unterscheidet sich Interim Management von klassischer Beratung?
Ein Berater empfiehlt, ein Interim Manager entscheidet. Ich stehe in der Linienverantwortung, führe das Werksteam disziplinarisch und trage die Ergebnisverantwortung mit – inklusive der unbequemen Entscheidungen.
Wie wird ein Mandat abgerechnet?
Üblich ist ein Tagessatz, abhängig von Rolle, Einsatzumfang und Reiseaufwand. Sie erhalten nach dem Erstgespräch ein transparentes Angebot mit klar definiertem Leistungsumfang und Zielbild.
Was passiert am Ende des Mandats?
Die Übergabe ist Teil des Auftrags: Der Nachfolger wird eingearbeitet, Standards und Kennzahlen sind dokumentiert, laufende Programme haben einen internen Verantwortlichen. Ziel ist ein Werk, das ohne mich weiterläuft.
Übernehmen Sie auch Mandate mit Personalverantwortung in Restrukturierungen?
Ja. Restrukturierungen gehören zu meiner Führungserfahrung – einschließlich schwieriger Personalentscheidungen, Produktionsverlagerungen und Werksschließungen. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit Geschäftsführung, HR und Arbeitnehmervertretung.